Fragen? Wir haben die Antworten

Vom Standort bis zur geplanten Eröffnung - hier geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um MUCcc
Wo soll das Konzert- und Kongresszentrum gebaut werden?
+

Ende November 2021 haben die Gremien des Grundstückeigentümers Flughafen München GmbH grünes Licht gegeben, das Grundstück am Flughafen München, angrenzend an den Innovations-Standort „LABCAMPUS“ und unweit der S-Bahn-Haltestelle „Besucherpark“ für das neue, multifunktionale Konzert- und Kongresszentrum an die SWMUNICH Real Estate GmbH zu verkaufen.
Dieser Standort ist nach objektiven Gesichtspunkten der bestmögliche Ort für die neue Konzert- und Veranstaltungsarena. Das Areal ist privatanwohnerfrei, es existiert bspw. bereits eine gute Energieinfrastruktur (bspw. Fernwärmenetz) sowie eine bestehende, leistungsfähige Parkrauminfrastruktur.

Hier erfahren Sie mehr über den geplanten Standort.

Für welche Veranstaltungsgrößen wird MUCcc geplant?
+

Das multifunktionale Konzert- und Kongresszentrum wird Veranstaltungen unterschiedlichster Größenordnung bis zu rund 20.000 Besucher:innen ausrichten können. Die Basis dafür ist das multifunktionale Gesamtkonzept der Konzertarena, das auf maximale Flexibilität und höchstmögliche Nachhaltigkeit im Bau und Betrieb ausgerichtet ist. Das wird in allen Facetten des Projektes – von der Planung, über die Architektur bis hin zur Innenausstattung immer und von Anfang an mitgedacht.

Welche Veranstaltungen werden im Konzert- und Kongresszentrum stattfinden?
+

Im Konzert- und Kongresszentrums werden LIVE-Veranstaltungen, z. B. Konzerte, Live-Shows oder TV-Produktionen stattfinden. So wird beispielsweise auch das Design und die Architektur optimiert auf diese Art von Veranstaltungen („Amphitheaterform/Hufeisenform“).

Braucht es in der Metropolregion München überhaupt noch neue Veranstaltungsstätten?
+

Ja, denn die Metropolregion München verfügt derzeit über keine moderne, multifunktionale Indoor-Veranstaltungsstätte mit einer Kapazität für mehr als 15.000 bis 20.000 Besucher:innen, die auch den steigenden technischen, logistischen und qualitativen Anforderungen und der Nachfrage von nationalen und internationalen Top-Veranstaltungen gerecht wird. Auch im bundesweiten Vergleich zu anderen Metropolregionen zeigt sich, dass die bayerischen Metropolregionen und insbesondere der Standort München deutlich weniger Indoor-Veranstaltungskapazitäten für größere Events bieten als die anderen, z. T. wirtschaftlich und/oder touristisch weniger starken Standorte und Regionen. Vergleicht man die vorhandenen Sitzplatzkapazitäten in modernen multifunktionalen Veranstaltungsstätten in den jeweiligen bundesweiten Metropolregionen im Verhältnis zur Einwohnerzahl zeigt sich, dass die Metropolregion München im Vergleich zu anderen Metropolregionen über deutlich weniger Kapazitäten verfügt. Um beispielsweise die vergleichbaren Kapazitäten von Hamburg zu erreichen wären in München rund 20.000 zusätzliche Sitzplätze erforderlich. Eine neue Veranstaltungsstätte mit einer Kapazität von mehr als 15.000 Besucher:innen würde das stark nachgefragte Angebot am Standort München erweitern und darüber hinaus wesentliche Impulse für das Veranstaltungswesen und den Tourismus in Bayern setzen.

Aufgrund der deutlich größeren Kapazität stellt die Konzert- und Kongressarena eine optimale Erweiterung und Ergänzung zu bestehenden Veranstaltungsstätten dar. Dadurch bietet sich die Chance für bestehende Locations, sich in ihrem jeweiligen Markt- und Größensegment zu spezifizieren und zu profilieren, auf bestimmte Veranstaltungsformate zu fokussieren sowie weitere Kundenkreise und -märkte zu erschließen. Der Standort München ist damit in Zukunft international wettbewerbsfähig aufgestellt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Gibt es im Falle von Großveranstaltungen überhaupt eine geeignete Infrastruktur – beispielsweise Parkplätze oder einen ÖPNV-Anschluss usw.?
+

Die SWMUNICH hat schon vor dem Beginn des formellen Genehmigungsverfahren auf eigene Kosten renommierte Verkehrsplanungsinstitute und Fachplanungsfirmen mit Machbarkeitsstudien rund um die Themen Verkehr und verkehrliche Erschließung beauftragt. Das Gutachten der Experten besteht aus zwei Teilgutachten zu den Oberthemen Öffentlicher Verkehr (ÖV) und motorisierter Individualverkehr (MIV), und wurde von den beiden Fachbüros OBERMEYER Infrastruktur GmbH & Co. KG und Intraplan Consult GmbH im Oktober 2021 erstellt.
Das Ergebnis ist eindeutig: Selbst bei einem sog. „Stress-Test-Szenario“ ist das Verkehrssystem leistungsfähig – dies ist ein Szenario, bei dem die maximale Anzahl an Besuchern an einem bestimmten Wochentag und zu einer bestimmten Uhrzeit zur Arena fahren wollen (konkret dann, wenn es auch ohne Konzert/Event das durchschnittlich höchste Verkehrsaufkommen gibt; dies ist vor Ort am Donnerstag, im Zeitraum 18 bis 20 Uhr der Fall).

Hier erfahren Sie mehr über das Thema Infrastruktur und Verkehrsplanung.

Wann ist der geplante Baustart, wann die geplante Eröffnung der Konzertarena
+

In der jetzigen Phase ist es noch nicht möglich einen konkreten Baustart zu nennen. Es wird eine Eröffnung in den nächsten 5 Jahren angestrebt.

Welche Chancen eröffnet MUCcc für die regionale Wirtschaft und die Bürger:innen der umliegenden Städte und Gemeinden?
+

Durch den Bau des Konzert- und Kongresszentrums wird der Wirtschafts- und Konferenzstandort in der Stadt sowie in der Metropolregion München und Bayern nachhaltig gestärkt. Die regionale Wirtschaft wird durch die zusätzlichen Besucher:innen im Bereich Hotellerie, Gastronomie, etc. Mehreinnahmen generieren können. Darüber hinaus schafft die SWMUNICH Real Estate GmbH mit dem Projekt MUCcc in verschiedenen Fachgebieten hochwertige Arbeitsplätze, darunter auch zahlreiche Ausbildungsplätze.

Das Projekt MUCcc wird einen positiven ökonomischen Beitrag für die Region leisten. Dies betrifft vor allem Wertschöpfungs-, Einkommens- und Beschäftigungseffekte, die durch die Investitionsausgaben sowie im Zusammenhang mit dem laufenden Betrieb entstehen.

Erfahren Sie mehr auf der Seite Wissenswert.

Wie ist das Projekt MUCcc finanziert?
+

Der Bau und der spätere Betrieb des Konzert- und Kongresszentrums werden rein privatwirtschaftlich finanziert. Dabei wird MUCcc langfristig und nachhaltig von der SWMUNICH Real Estate GmbH gebaut und auch bewirtschaftet werden. Somit wird MUCcc langfristig im Firmeneigentum bleiben. Dadurch gibt es ein starkes Interesse an einem langfristig werthaltigen Gebäude nebst ressourcenschonendem und nachhaltigem Betrieb.

Wer steckt hinter SWMUNICH Real Estate GmbH?
+

Freisinger Lokalkolorit verbindet sich bei der SWMUNICH Real Estate GmbH mit jahrzehntelanger Expertise im Veranstaltungssegment und internationaler Erfahrung im Bereich Realkapitalanlagen und Immobilienfinanzierung. Es handelt sich dabei ein Joint Venture der Freisinger LOGO Partners GmbH und der KGAL GmbH & Co KG mit Sitz in Grünwald. Geschäftsführer sind der Freisinger Lorenz Schmid und Gert Waltenbauer, der auch CEO der KGAL-Gruppe ist. Der Firmensitz befindet sich in Freising.

Mehr über die Initiatoren von MUCcc erfahren

Welche Auswirkung hat COVID-19 auf das Projekt MUCcc?
+

Für die Veranstaltungsbranche war und ist die Coronakrise ein harter Schlag. Veranstaltungen jeglicher Art von Konzerten, Kongressen und Kulturveranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Videokonferenzen, digitale Events in allen Formaten und Homeoffice gehören zur neuen Normalität. Diese digitalen Formate bringen vor allem in der täglichen Arbeitswelt bis dato ungenutzte Möglichkeiten zum Vorschein und führen dazu, dass beispielsweise Besprechungen und Meetings nicht immer automatisch persönlich, sondern auch „online“ stattfinden können.
Gleichzeitig wird es auch zukünftig einen großen und nachhaltig wachsenden Bedarf am persönlichen Austausch, sowohl im Arbeits- als auch Privatleben, geben. „Digital“ und „Analog“ sind hierbei nicht als Konkurrenz zueinander zu sehen, sondern als sinnvolle gegenseitige Ergänzung. Beide können und werden erfolgreich koexistieren und sich gegenseitig befruchten.
Gerade in Zeiten des „Lockdowns“ und der seitdem einhergehenden „sozialen Distanzierung“ hat sich klar gezeigt, wie sehr es tief verwurzelt in jedem von uns Menschen steckt, sich persönlich zu treffen, soziale Kontakte zu pflegen und diese Momente auch bewusst „analog“ zu wollen. Moderne, multifunktionale und flexibel wandelbare Veranstaltungsstätten werden in Zukunft mehr denn je gefragt sein um diese „analogen Momente“ bestmöglich realisieren zu können. Wir sehen dies vor allem im Bereich der größeren und großen TOP-Veranstaltungen.
Gleichzeitig ist der Bau und Betrieb eines Konzert- und Kongresszentrums ein auf Langfristigkeit ausgelegtes Vorhaben mit einer Nutzung über viele Jahrzehnte hinweg.